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<title>Optativ</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Optativ</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der <b>Optativ</b> ist ein in manchen Sprachen eigenständiger <a href="Modus_(Grammatik)" title="Modus (Grammatik)">Modus</a> des <a href="Verb" title="Verb">Verbs</a>, in anderen Sprachen fällt er mit dem <a href="Konjunktiv" class="mw-redirect" title="Konjunktiv">Konjunktiv</a> zusammen, während viele Sprachen eine solche Form überhaupt nicht kennen. Der Optativ ist ein irrealer Modus, da er sich auf Ereignisse bezieht, deren Eintritt sich der Sprecher <a href="Wunsch" title="Wunsch">wünscht</a>, die aber nicht notwendigerweise tatsächlich eintreten.
</p><p>Abhängig von der Sprache wird der Optativ verwendet für:
</p>
<ul><li>Wünsche (<i>kupitiver</i> Optativ)</li>
<li>(abgeschwächte) Befehle (<i>präskriptiver</i> Optativ)</li>
<li>Möglichkeiten (<i>potentialer</i> Optativ)</li></ul>
<p>Der Optativ als eigenständige Form kommt unter anderem im <a href="Albanische_Sprache" title="Albanische Sprache">Albanischen</a>, <a href="F%C3%A4r%C3%B6ische_Sprache" title="Färöische Sprache">Färöischen</a>, <a href="Finnische_Sprache" title="Finnische Sprache">Finnischen</a>, <a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">Türkischen</a>, <a href="Rum%C3%A4nische_Sprache" title="Rumänische Sprache">Rumänischen</a> und <a href="Lettische_Sprache" title="Lettische Sprache">Lettischen</a> vor. Auch im <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">Altgriechischen</a>, im <a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrit</a> und im <a href="Mittel%C3%A4gyptische_Sprache" title="Mittelägyptische Sprache">Mittelägyptischen</a> gibt es den Optativ.
</p><p>Im <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutschen</a> wird dieser Modus in der Regel mit <a href="Modalverb" title="Modalverb">Modalverben</a> umschrieben, wobei eine exakte <a href="%C3%9Cbersetzung_(Sprache)" class="mw-redirect" title="Übersetzung (Sprache)">Übersetzung</a> selten möglich ist, da die Modalverben nicht mit dem Optativ gleichzusetzen sind. Auch die Verwendung des <a href="Konjunktiv" class="mw-redirect" title="Konjunktiv">Konjunktivs I</a> ist generell möglich („Es werde Licht“), wenn auch nicht unbedingt üblich. Teilweise werden die unterschiedlichen Modi mit zusätzlichen Wörtern markiert oder sind über den <a href="Kontext_(Sprachwissenschaft)" title="Kontext (Sprachwissenschaft)">Kontext</a> zu ermitteln, ansonsten ist die Übersetzung von der subjektiven Interpretation des Optativs abhängig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Optativ_im_Altgriechischen">Der Optativ im Altgriechischen</h2></div>
<p>Normalerweise benutzt man im <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">Altgriechischen</a> den Optativ mit <span lang="grc-Grek" class="Grek">εἴθε</span> (<i>eíthe</i>), einer in Näherung mit „oh, wenn doch“ oder „oh, dass doch“ zu übersetzenden Partikel. Diese Form des Optativs bezieht sich auf Wünsche, z. B. <span lang="grc-Grek" class="Grek">εἴθε βάλλοις</span> (<i>eíthe bállois</i>): „Oh, wenn du doch würfest“ bzw. „Hoffentlich wirfst du“. Eine andere Gebrauchsform ist der <a href="Potentialis" title="Potentialis">Potentialis</a>. Er wird im Hauptsatz mit Optativ und <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἄν</span> (<i>án</i>), einer weiteren – in Näherung mit „wohl“ oder „vielleicht“ übersetzbaren – Partikel, im Nebensatz mit <span lang="grc-Grek" class="Grek">εἰ</span> (<i>ei</i>) „wenn“ und Optativ gebildet, z. B. <span lang="grc-Grek" class="Grek">Χαίροιμι ἄν, εἰ πορεύοισθε</span> (<i>Chaíroimi án, ei poreúoisthe</i>): „Ich freue mich wohl, wenn ihr reisen könntet“ bzw. „Ich dürfte mich freuen, wenn ihr reisen könntet“. Zudem wird der Optativ im Altgriechischen in Nebensätzen der indirekten Rede benutzt (<i>optātīvus oblīquus</i>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Optativ_in_den_germanischen_Sprachen">Der Optativ in den germanischen Sprachen</h2></div>
<p>Der alte <a href="Indogermanische_Sprachfamilie" class="mw-redirect" title="Indogermanische Sprachfamilie">indogermanische</a> kupitive und potentiale Optativ wurde in allen germanischen Sprachen zum Konjunktiv (gut ersichtlich im <a href="Gotische_Sprache" title="Gotische Sprache">Gotischen</a>), während der alte, „echte“ indogermanische <i>voluntative</i> und <i>prospektive</i> Konjunktiv als Modus des Willens und der Erwartung im Germanischen verloren ging bzw. nicht aufgebaut und gebildet wurde. Dessen Funktion wurde überwiegend vom jedenfalls erhalten gebliebenen Optativ Präsens übernommen, der in indogermanischer Zeit zunächst nur Mögliches, Unwirkliches und allgemein Gewünschtes bezeichnet hatte. Diese Entwicklung hat eine Parallele im Lateinischen, dessen (neuer) Konjunktiv auf indogermanischen Optativformen basiert, während dort v. a. in der konsonantischen Konjugation viele alte Konjunktivformen zu Futur-Formen wurden. Dementsprechend wurde im <a href="Urgermanisch" class="mw-redirect" title="Urgermanisch">Urgermanischen</a> der Prohibitiv (negativer Wunsch und Verbot) mit der Kombination aus <i>*ne</i> + Verbform im Optativ Präsens gebildet.
</p><p>Eine germanische Innovation in Form und Funktion war der <i>Optativ des Präteritums</i>, der den <a href="Irrealis" title="Irrealis">Irrealis</a> von Vergangenheit und Gegenwart bezeichnete, wie übereinstimmende Belege im Gotischen, <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">Althochdeutschen</a>, <a href="Altenglisch" title="Altenglisch">Altenglischen</a> und <a href="Altnordisch" class="mw-redirect" title="Altnordisch">Altnordischen</a> belegen. Diese Verwendung des (neuen) Optativs Präteritum als Irrealis trat offenbar erst ein, nachdem das (urgermanische) Präteritum als einstiges <a href="Perfekt" title="Perfekt">Perfekt</a> den indogermanischen <a href="Aorist" title="Aorist">Aorist</a> verdrängt hatte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Syntaktisch kann ein Optativ in den germanischen Sprachen als <a href="V1-Stellung" title="V1-Stellung">Verb-Erst-Satz</a> realisiert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Optativ_im_Lateinischen">Der Optativ im Lateinischen</h2></div>
<p>Im Lateinischen wird beim Optativ sowohl nach <i>Zeitstufe</i> als auch nach <i>Erfüllbarkeit</i> unterschieden. In allen Personen drücken hierbei der Konjunktiv Präsens den erfüllbaren Wunsch der Gegenwart (<i>Bene adveniātis!</i> „Möget ihr gut ankommen!“), der Konjunktiv Perfekt den erfüllbaren Wunsch der Vergangenheit (<i>Bene advēneritis!</i> „Hoffentlich seid ihr gut angekommen!“), der Konjunktiv Imperfekt den unerfüllbaren Wunsch der Gegenwart (<i>Utinam bene advenīrētis!</i> „Wenn ihr doch [nur] gut ankämet!“) und der Konjunktiv Plusquamperfekt den unerfüllbaren Wunsch der Vergangenheit (<i>Utinam bene advēnissētis!</i> „Wäret ihr doch gut angekommen!“) aus. Die Wunschpartikel <i>utinam</i> <i>kann</i> beim erfüllbaren und <i>muss</i> beim unerfüllbaren Wunsch stehen. Das <i>utinam</i> ist bei einem unerfüllbaren Wunsch immer notwendig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Optativ_im_Sumerischen">Der Optativ im Sumerischen</h2></div>
<p>Beispielsweise im <a href="Sumerische_Sprache" title="Sumerische Sprache">Sumerischen</a> wird der Optativ der ersten Person anders gebildet als der der übrigen Personen:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe6">
<th>Person
</th>
<th>Bezeichnung
</th>
<th>Beispiel (Sumerisch)
</th>
<th>Übersetzung
</th></tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td><a href="Kohortativ" title="Kohortativ">Kohortativ</a>/<a href="Hortativ" class="mw-redirect" title="Hortativ">Hortativ</a></td>
<td><i><b>ga</b>-na-b-dug</i></td>
<td>ich will es ihm/ihr sagen
</td></tr>
<tr>
<td>2./3.</td>
<td>Prekativ</td>
<td><i><b>ḫe</b>-mu-ù-zu</i></td>
<td>du sollst es erfahren
</td></tr>
</tbody></table>
<p>Dabei ist für das Sumerische zu beachten, dass das „normale“ Personenzeichen der ersten Person im <a href="Kohortativ" title="Kohortativ">Kohortativ</a> (wäre ein <a href="Suffix" title="Suffix">Suffix</a> <i>-en</i>) meist weggelassen wird, da durch die Verwendung des Kohortativ-<a href="Pr%C3%A4fix" title="Präfix">Präfixes</a> die erste Person bereits ausgedrückt ist. Im Fall des Prekativs ist die Verwendung der Personenzeichen notwendig, um zweite und dritte Person unterscheiden zu können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Optativ_in_Swahili">Der Optativ in Swahili</h2></div>
<p>In Swahili ist der Optativ eine häufige Verbform auch in der Umgangssprache. Die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten gehen aus den nachfolgenden Beispielen hervor, deren letztes zwar die Verbform enthält, das aber keine Wunsch- oder Zweck-Bedeutung hat. Man beachte, dass oft durch den Optativ Konjunktionen wie <i>dass</i> oder <i>damit</i> überflüssig sind.
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe6">
<th>Beispiel (Swahili)
</th>
<th>Übersetzung Wort für Wort
</th>
<th>Übersetzung
</th></tr>
<tr>
<td>tuimbe wimbo</td>
<td>wir‑mögen‑singen Lied</td>
<td>singen wir ein Lied!
</td></tr>
<tr>
<td>mapenzi yako yatimizwe</td>
<td>Wille dein er‑möge‑verwirklicht‑werden</td>
<td>dein Wille geschehe
</td></tr>
<tr>
<td>nilimwambia aje</td>
<td>ich‑sagte‑ihm er‑möge‑kommen</td>
<td>ich sagte ihm, er solle kommen
</td></tr>
<tr>
<td>usinisumbue</td>
<td>du‑mögest‑mich‑nicht‑belästigen</td>
<td>lass mich in Ruhe!
</td></tr>
<tr>
<td>imempasa aende</td>
<td>es‑gebührt‑ihm er‑möge‑gehen</td>
<td>er sollte jetzt gehen
</td></tr>
<tr>
<td>najifunza Kiswahili niweze kuzungumza na Watanzania</td>
<td>ich‑lerne Swahili ich‑möge‑können mich‑unterhalten mit Tansaniern</td>
<td>ich lerne Swahili, damit ich mich mit Tansaniern unterhalten kann
</td></tr>
<tr>
<td>waacheni watoto wadogo waje kwangu, wala msiwazuie</td>
<td>lasst‑sie Kinder kleine sie‑mögen‑kommen zu‑mir, und‑nicht ihr‑möget‑sie‑nicht‑hindern</td>
<td>lasst die kleinen Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht
</td></tr>
<tr>
<td>alimtazama asimtambue</td>
<td>er‑sah‑sie‑an er‑möge‑sie‑nicht‑erkennen</td>
<td>er sah sie an, ohne sie zu erkennen
</td></tr></tbody></table>
<p>Wie man sieht, enthalten die Verbformen eine Menge Information, nämlich neben der Person des Subjekts auch die des Objekts, das Tempus oder den Modus, eine mögliche Verneinung sowie im zweiten Beispiel ein Passiv. Das geschieht durch <a href="Agglutination_(Linguistik)" title="Agglutination (Linguistik)">Agglutination</a> von <a href="Affix_(Linguistik)" title="Affix (Linguistik)">Affixen</a> und ist im Abschnitt <a href="Swahili_(Sprache)#Verbmorphologie" title="Swahili (Sprache)">Verbmorphologie</a> des Artikels über <a href="Swahili_(Sprache)" title="Swahili (Sprache)">Swahili</a> beschrieben. Die Optative, die man an der Endung <i>-e</i> erkennt, bestehen nur aus einem Subjektpräfix, dem Präfix <i>si-</i> falls verneint, einem optionalen Objektpräfix und dem Verbstamm, dessen Endung <i>-a</i> zu <i>-e</i> abgeändert ist (Verben, die nicht auf <i>-a</i> enden, bleiben unverändert).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Optativ_im_Türkischen"><span id="Der_Optativ_im_T.C3.BCrkischen"></span>Der Optativ im Türkischen</h2></div>
<p>Im Türkischen hat der Optativ viele semantische Nuancen. Zum Beispiel kann das türkische Wort für „kommen“ (Infinitiv: <i><b>gel</b>mek</i>), das sich im dort als <i>Dilek-şart kipi</i> bekannten Optativ zu <i><b>gel</b>eyim</i> verändert und zugleich einen einwortigen Satz bildet, je nach <a href="Kontext_(Sprachwissenschaft)" title="Kontext (Sprachwissenschaft)">Kontext</a> folgendermaßen ins Deutsche übersetzt werden:
</p>
<ul><li>„Ich darf (mal) kommen.“</li>
<li>„Ich komme (mal).“</li>
<li>„Ich mag (mal) kommen.“</li>
<li>„Ich soll (mal) kommen.“</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Optativ_in_konstruierten_Sprachen">Optativ in konstruierten Sprachen</h2></div>
<p><a href="J._R._R._Tolkien" title="J. R. R. Tolkien">J. R. R. Tolkien</a> verlieh seiner <a href="Konstruierte_Sprache" title="Konstruierte Sprache">Kunstsprache</a> <i><a href="Sindarin" title="Sindarin">Sindarin</a></i> einen „Imperativ für alle Personen“, der in der dritten Person eine Optativfunktion ausdrückt. So bedeutet <i>tolo, mellon</i> „komm, Freund!“, wohingegen <i>tolo mellon</i> als „der Freund komme/möge kommen“ zu interpretieren ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Agustín Mateos: <cite style="font-style:italic">Etimologías griegas del español</cite>. 7. Auflage. Editorial Esfinge, México 1961.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Optativ&rft.au=Agust%C3%ADn+Mateos&rft.btitle=Etimolog%C3%ADas+griegas+del+espa%C3%B1ol&rft.date=1961&rft.edition=7&rft.genre=book&rft.place=M%C3%A9xico&rft.pub=Editorial+Esfinge" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Wolfram_Euler" title="Wolfram Euler">Wolfram Euler</a>, Konrad Badenheuer: <i>Sprache und Herkunft der Germanen. Abriss des <a href="Pr%C3%A4germanisch" title="Prägermanisch">Protogermanischen vor der Ersten Lautverschiebung</a></i>. Verlag Inspiration, Hamburg 2009, ISBN 978-3-9812110-1-6 (244 Seiten).</li>
<li><a href="Gerhard_Fink" title="Gerhard Fink">Gerhard Fink</a>, <a href="Friedrich_Maier_(Altphilologe)" title="Friedrich Maier (Altphilologe)">Friedrich Maier</a>: <cite style="font-style:italic">Cursus Brevis: Systematische Begleitgrammatik</cite>. C. C. Buchner Lindauer Oldenbourg, Bamberg 2000, ISBN 978-3-7661-5306-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Optativ&rft.au=Gerhard+Fink%2C+Friedrich+Maier&rft.btitle=Cursus+Brevis%3A+Systematische+Begleitgrammatik&rft.date=2000&rft.genre=book&rft.isbn=9783766153067&rft.place=Bamberg&rft.pub=C.+C.+Buchner+Lindauer+Oldenbourg" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Euler 2009:184.</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-kopf">Irrealer <a href="Modus_(Grammatik)" title="Modus (Grammatik)">Modus</a><div class="erweiterte-navigationsleiste-quicklinks" style="float:left; font-weight:normal; font-size:75%; margin-left:1em; margin-right:2em; display:none;"><span title="Vorlage anzeigen">V</span> – <span title="Diskussion anzeigen">D</span></div></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content" style="clear:left">
<table class="wikitable erw-nav-zebra" style="width:100%;margin:0;text-align:left;font-size:95%;margin-top:.1em;margin-bottom:.0em;">
<tbody><tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>deontisch<br>(was sein soll)</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p>Befehle/Aufforderungen: <a href="Imperativ_(Modus)" title="Imperativ (Modus)">Imperativ</a>, <a href="Jussiv" title="Jussiv">Jussiv</a>, <a href="Adhortativ" title="Adhortativ">Adhortativ</a>, <a href="Kohortativ" title="Kohortativ">Kohortativ</a>, <a href="Prohibitiv" title="Prohibitiv">Prohibitiv</a><br>Wünsche/Hoffnungen: <a class="mw-selflink selflink">Optativ</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>epistemisch<br>(was sein könnte)</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Potentialis" title="Potentialis">Potentialis</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 1px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Von Umständen abhängig<br>(was wäre wenn)</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Konditionalis" title="Konditionalis">Konditionalis</a>, <a href="Irrealis" title="Irrealis">Irrealis</a>
</p>
</td></tr>
</tbody></table></div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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